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Jungsenioren mit harter 1:8-Niederlage untergegangen

Gut gekämpft, aber doch verloren. So könnte man die letzte IC-Begegnung der Jungsenioren des Jahres 2012 zusammenfassen.

Neben dem Platz konnte der TC Stallikon in allen Disziplinen mit der maximalen Punktzahl beeindrucken, aber auf dem Platz fehlt der Mannschaft der sogenannte Killerinstinkt, obwohl die meisten Mitglieder das Steak blutig mögen.

Messerscharfe Match-Analysen
Der Schreiberling hatte beim Anblick seines Gegners einen zwiespältigen Eindruck: super sympathischer Engländer im ärmellosen T-Shirt mit einem gewissen Army-Look, bei dem der halbe Körper "einbandaschiert" war. Nach 2,5 stündigem Abnützungskampf glich das Spielende eher einer Erlösung als einer Niederlage. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, dass das Doppel ebenfalls über drei Sätze gehen würde.

Tom Lergier hat zu seiner Winterform zurückgefunden und seinen Gegner nach Belieben dominiert. Beim Matchball zum 6:1, 6:2 fand auf Platz 1 (siehe oben) gerade der erste Seitenwechsel statt. Bravo, Tom!

Benny fährt ein neues Velo, respektive der Gegner hat es ihm geschenkt. Der Blick auf die Spielstärken, beide R8, lassen nur den Schluss zu, dass sich Benny geistig bereits auf der neuen Lounge gemütlich eingerichtet hat. Tipp: den Schnupf das nächste Mal vor dem Spiel reinziehen.

Zwischen Geschäft, Matchbuffet und Dessert organisieren spielte Eugen in dieser Saison seinen ersten Match. Lieber Eugen, im Namen der Mannschaft danke ich dir herzlich für die super Verpflegung. Es hat Spass gemacht, und alle Heimgegner waren von der Auslage sichtlich entzückt.

Michael Geissbühler hat sich während der Saison deutlich steigern können. Die 6:4, 5:7, 4:6-Niederlage hätte genau so gut ein Sieg sein können. Wie Felix fehlt auch Michi der Killerinstinkt. Beide leiden an dieser psychischen Krankheit. Wir sind einfach zu lieb. Um unsere Hemmungen abzubauen, üben wir mit einer Fliegenklappe (sieben auf einen Streich)…

Der körperlich Stärkste in der Mannschaft ist Daniel Roth. Als Fussballer bewegt er sich wie eine Gazelle auf dem Platz. Wenn der Gegner Von Rennenkampf heisst, genügt das ausgeprägte Ballgefühl von Dani nicht mehr. Da heisst es rennen und kämpfen, und da war der Gegner nur schon vom Namen her im krassen Vorteil.

Wo war eigentlich JENS?
Das ist egal! Wir hätten auch mit Jens verloren. Er kuriert seinen Tennisarm aus und musste das Feld als einzigen Punktelieferanten Tom überlassen. Lieferant ist ein gutes Stichwort. Ein herzliches Dankeschön an Marc Lindenmann für die vorzügliche Bewirtung der beiden Mannschaften. Das Essen ist immer von hervorragender Qualität.

Was wird geändert
Ab nächstem Jahr werden wir den Ablauf der Heim-Begegnungen auf den Kopf stellen. Wir starten mit dem Grappa, gehen dann zum Dessert über, gefolgt von 500 Gramm Fleisch pro Person, viel Wein und Bier und dann, dann gehen wir auf den Platz. Ich bin sicher die JS-Mannschaft des TC Stallikon würde aufsteigen. 
Felix Heidelberger


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Veröffentlicht
23:26:28 10.06.2012
admin

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